Coherence: Windows und MacOS verschmelzen
Parallels stellt interessierten Nutzern eine neue Beta-Version ihrer Virtualisierungslösung zum Download zur Verfügung.
Version 3036 unterstützt nun erstmal die Ausführung einer virtualisierten Windows-Installation direkt von einer BootCamp-Partition; somit ist es nun möglich, ein und dasselbe Windows-System sowohl in der virtuellen Box als auch nativ zu starten und mit diesem zu arbeiten – non-corporate Versionen von Windows XP bedürfen hierbei einer erneuten Aktivierung, da sich die Hardware-Eigenschaften unterscheiden und das System somit zwecks Kontrolle nach Hause telefonieren möchte.
Weitere Neuerungen von Parallels sind die stufenlose Skalierung des Programmfensters (die Auflösung der Windows-Instanz wird entsprechend angepasst), nahtloses Drag’n'Drop zwischen MacOS und Windows, multiple VMs und verbesserte Grafikleistung im Guest-System. Die Command-AZXCV Kombinationen werden nun auf die Windows-Pendants gemappt, sodass eine nahezu native Bedienung des Gast-Betriebssystems möglich ist.
Das neue „Killer-Feature“ dürfte der sogenannte Coherence-Mode sein: Parallels blendet sich hierbei selbst aus und nur die in der Virtualisierung geöffneten Fenster werden direkt in das MacOS-Host-System eingeblendet. Während der Arbeit unter beiden Betriebssystemen verschmilzt der Übergang zwischen den beiden Softwarewelten – gestartete Windows-Applikationen sehen bis auf die andere GUI wie native MacOS-Applikationen aus.
Sobald die Version als “stable” verfügbar wird dürfte sich Paralles mit diesen Funktionen eindeutig den Spitzenplatz der Virtualisierungslösungen erobern.



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