Wo bebt’s?

Die portablen Macintoshs neuer Bauart (Powerbook G4, letzte iBooks, MacBook, Macbook Pro) besitzen bekanntlich einen Sudden-Motion-Sensor, um die Festplatte vor plötzlichen Erschütterungen zu schützen.
Dieser Beschleunigungssensor dient inzwischen für allerlei nette Spielereien, vom Lichtschwert-Ersatz bis hin zum Desktop-Wechsel durch Klapps.
Der SMS lässt sich aber auch durchaus für sinnvollere Applikationen nutzen. Suitable Systems hat jetzt Version 2 von SeisMac veröffentlicht.

Hiermit lassen sich nach Kalibrierung Erschütterungen in allen drei Achsen relativ empfindlich darstellen und somit einige nette Experimente durchführen.
Die Bibliothek, welche die genaue Abfrage der Sensordaten ermöglicht ist für die Nutzung in eigenen Programmen verfügbar, SeisMac ist ebenso wie die Library kostenlos.
Basierend auf diesen Daten kompensiert beispielsweise der Video-Player Chroma Bewegungen der Notebooks beim mobilen Video-Gucken — das Playerfenster gleicht die Erschütterungen aus und das Bild bleibt stabil, was erstaunlich gut funktioniert.

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