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Videokonferenz in HiRes

Vorhin wurde ja schon über die neue Version 2.5 von Skype für Macintosh berichtet. Wie dort angesprochen wurde hierbei der Video-Codec nochmals verbessert und somit die Übertragungsqualität gesteigert. Trotzdem ist die Auflösung der übertragenen Videobilder nach wie vor bescheiden und erreicht immer noch nicht viel mehr als das berühmte ‘Briefmarkenformat’. Der Gesprächspartner kann das Fenster zwar bis auf Vollbild aufzoomen, dabei kommt jedoch die niedrige Auflösung nur noch deutlicher zum Vorschein.
In Skype 2.5 lässt sich nun jedoch, wie auch schon bei der Windows-Version, mit einem kleinen Eingriff in die Skype-Config-Datei die von der Kamera zu lieferne Auflösung „hochschrauben“ — und somit sind ruckelfreie Übertragungen mit bis zu 640×480 Pixel möglich.
Während unter Windows die Sache ein ziemliches Gefrickel mit dem Videotreiber darstellt, klappt es unter MacOS und iSight-Kamera mit zwei kleinen Textzeilen.
Man findet in seinem Homeverzeichnis unter Library/Application Support/Skype/<skypename>/ die Datei config.xml. Diese einfach mit einem normalen Texteditor öffnen (sinnvollerweise während Skype nicht läuft) und dort nach dem Eintrag <Video> suchen (dieser XML-Block sollte schon existieren, wenn Skype einmal seine Video-Funktion konfiguriert hatte.
Innerhalb dieses Blockes nun einfach folgende beiden Zeilen zufügen:

<CaptureWidth>640</CaptureWidth>
<CaptureHeight>480</CaptureHeight>

Damit sollte die Sache ungefähr so aussehen (evtl. sind noch ein paar zusätzliche Einstellungs-Tags dabei):

<Video>
   <CaptureWidth>640</CaptureWidth>
   <CaptureHeight>480</CaptureHeight>
   <Device>Built-in iSight</Device>
</Video>

Voilà – ab sofort ist die Video-Auflösung in Skype doppelt so hoch )
Es sollte jedoch auch erwähnt werden, dass dadurch der Resourcenhunger von Skype ansteigt. Die Empfehlung geht von einem CoreDuo-Prozessor und einer Upload-Leistung von mindestens 128 kbit/s (besser mehr) aus.

31.01.2007 18:38 | No Comments | Posted in Howto, Software

Skype 2.5 für Mac erreicht Goldstatus

Gute 2 1/2 Monate nachdem die erste Beta-Version von Skype 2.5 für Mac erschienen ist, wurde nun die finale Version 2.5 freigegeben.
Somit hat das SMS-Feature, das schon seit langem in der Windows-Version Standard ist, auch die Macintosh-Version erreicht. Zusätzlich wurden einmal mehr einige Bugs gefixt und für vergessliche Zeitgenossen wurde eine „Geburtstagserinnerung“ für die Kontakte eingebaut.

Als wichtige Neuerung kann eine erneute Verbesserung der Videokomprimierung bezeichnet werden. Video-Calls werden in sichtbar besserer Qualität übertragen, ohne dass dafür mehr Bandbreite nötig ist.
Skype 2.5 kann ab sofort heruntergeladen werden; eine neue Beta-Version (3.0 ?) dürfte in absehbarer Zeit zum Test einladen.

31.01.2007 15:55 | 2 Comments | Posted in Macintosh, Software

Cisco-VPN eingehüllt

Viele Studenten an deutschen Unis werden ihn kennen und liebenhassen: den Cisco VPN-Client – nötig um in der langweiligen Vorlesung per WLAN ins Uni-Netz zu gelangen und dort sinnlos rumsurfen zu können -) .
Immerhin gibt es von Cisco inzwischen Versionen für alle gängigen Betriebssysteme und in der aktuellen Version sind auch die gröbsten Schnitzer beseitigt, sodass die ‘Einwahl’ relativ problemlos klappt. Unter MacOS ist es jedoch umso ärgerlicher, dass die Cisco-Client-Software benutzt werden muss, da sie sich ein wenig hölzern ins System einfügt (kein Tray-Icon, nicht ausblendbar, im Vergleich umständlich zu bedienen); ausserdem bietet MacOS eigentlich seit einigen Systemupdates nativ die Möglichkeit, ein VPN mit Cisco-Konzentratoren aufzubauen — leider scheitert dies in 90% der Fälle an der für den Betrieb mit dem VPN-Client gewählten Konfiguration, wodurch nur noch der Griff zur nativen Software bleibt.
Von Nexumoja gibt es jetzt eine interessante kleine Freeware, welche einen installierten Cisco VPN-Client im Hintergrund bedient und sich in gewohnter Weise im System zeigt. So gelingt die Steuerung der Einwahl und die Anzeige der Verbindungsstatistiken durch ein kleines Icon in der Traybar – während die Verbindung weiter über die Originalsoftware getunnelt wird und somit ohne Probleme funktioniert.

[via]
30.01.2007 10:29 | No Comments | Posted in Macintosh, Software

WordPress 2.1 jetzt auch auf deutsch

Seit ein paar Stunden ist auch die deutsche Version der neuen Versionsschiene 2.1 von WordPress („Ella“) zum Download verfügbar. Neben der Übersetzung der systemweiten Termini beinhaltet die lokalierte Ausgabe kleinere Anpassungen an den Betrieb in deutschsprachigen Systemen. Dazu zählen z.B. der Einsatz des LEO-Wörterbuchs im WYSIWYG-Editor, die Einbindung des Feeds von WPD anstelle der amerikanischen Ausgabe und eine deutsche Fassung des Standardthemes.
Da WordPress 2.1 eine weitreichende Änderung der Blogsoftware darstellt gibt es kein Update-Paket und es müssen alle Dateien ausgetauscht werden.
Da ein Downgrade wegen Änderungen am Datenbankformat nach einem gestarteten Umstieg auf Version 2.1 nicht mehr möglich ist, muss hierbei ganz besonders auf ein vollständiges und funktionsfähiges Backup vor der Arbeit geachtet werden, um bei Problemen den alten Zustand wieder herstellen zu können.
Ich habe in einer Testinstallation die Grundfunktionalität von Theme und den wichtigsten Plugins getestet und dort funktioniert soweit alles – mit einigen kleinen Änderungen. Da aber von einigen wichtigen Plugins (z.B. UTW oder MoreSmilies) noch keine kompatible Version bereitsteht wird das Update im Produktivsystem wohl noch ein bisschen warten müssen

29.01.2007 01:06 | 2 Comments | Posted in Software, Webtechnik

Thunderbird 2: zweite Beta-Version auch lokalisiert

Seit heute ist die zweite Beta-Version des Mozilla-Mailclients Thunderbird zum Download freigegeben. Im Gegensatz zur ersten Beta-Version stehen nun auch lokalisierte Pakete zum Herunterladen zur Verfügung; auf dem FTP-Server finden sich Versionen für Windows, MacOS und Linux.
Neue Funktionen im Vergleich zur im Dezember erschienen Version Beta 1 sind nicht hinzugekommen, es wurden hauptsächlich Fehler korrigiert und an der Stabilität gearbeitet.
Auch bei der zweiten Beta-Version weisen die Entwickler darauf hin, dass noch kritische Fehlfunktionen enthalten sein können und daher von einem Produktiveinsatz abzuraten sei.

23.01.2007 16:43 | 1 Comment | Posted in Software

iDVD: Keine Hektik

Für einfache aber doch qualitativ hochwertige Videobearbeitung ist die Kombination aus den iLife-Programmen iMovie und iDVD bekannt.
Nach der Bearbeitung in iMovie kann das fertige Material mit einem Klick an iDVD übergeben werden, um dort das Authoring auf DVD durchzuführen.
Leider kommt es bei der Codierung des DVD-Masters bei iLife 05 und iLife 06 gerne zu Problemen, wenn das iMovie-Projekt mehrere Tonspuren und -effekte beinhaltet. Nach der Erstellung der Menüs und Übergänge scheint iDVD beim Schritt “Codierung der Audiodateien” hängenzubleiben und wird als nicht mehr reagierend angezeigt.
In Wirklichkeit wird innerhalb des iDVD-Projekts eine Datei tempmovie.mov mit den codierten Audioinformationen gefüllt (nachvollziehbar, wenn man sich den Paketinhalt des Projekts anzeigen lässt und dort den Ordner ‘Contents/Audio’ ansieht).
Was dort genau abläuft ist unbekannt, fest steht nur, dass die Codierung sehr lange dauern kann (für einen 45min Film mehr als eine Nacht) – hier schein ein bekannter Fehler in iDVD zu bestehen; hoffen wir, dass dies bei iLife 07 besser ist.
Trotzdem lohnt es sich, das scheinbar reaktionslose Programm nicht zwangsweise beenden zu lassen und sich in Geduld zu üben – nach der mehrstündigen Aktion kehren die Lebensgeister in die Software zurück und das Mastering wird erfolgreich abgeschlossen.

15.01.2007 13:53 | No Comments | Posted in Macintosh, Software

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