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Sprichst Du noch, oder lügst Du schon?

“Sagst er die Wahrheit, oder lügt er mich an?” – Wer sich bei Gesprächen über Skype diese Frage schon einmal gestellt hat, sollte einen Blick auf den ‘Liedetector’ von KishKish werfen.
Das Skype-Applet für Skype Version 3 für Windows basiert auf einer altbekannten Analyse des Stresslevels in der Stimme des Gegenübers. Diese Technik ist seit den 70er Jahren bekannt, seit den 90er auch frei verfügbar — und nachgewiesenerweise unzuverlässig ^_^ .
Allzu ernst sollte man die Resultate des kostenlosen Gimmicks also nicht nehmen, als kleine Spielerei hat sie aber auf alle Fälle ihren Reiz. cool

22.12.2006 18:53 | No Comments | Posted in Netzwelt, Software

Thunderbird 2: erste Beta-Version

Der bekannte eMail-Client Thunderbird ist seit gestern in einer ersten öffentlichen Beta-Ausgabe der kommenden Version 2.0 zum Testen verfügbar.
Die Windows- und Linux-Versionen enthalten eine geänderte Programmoberfläche, die sich näher an das Aussehen von Firefox anpasst. Die Organisation und Verwaltung von Mail-Nachrichten wurde stark erweitert; die inkrementelle Suche in Mails funktioniert nun wie von Firefox gewöhnt nach dem ‘find as you type’-Prinzip und erlaubt ein schnelleres Arbeiten.
Neu enthalten ist die Möglichkeit, Nachrichten mit “Tags” zu versehen und somit thematisch zusammenpassende Mails auch ordnerübergreifend zu organisieren. Eine Suchfunktion nach den Tags ergänzt das Konzept.
Die Ordnerstruktur wurde um eine einfache Navigation mittels Pfeilen zwischen Favoriten, ungelesenen Ordnern und Nachrichtenlisten ergänzt.
Thunderbird 2.0b1 kann zum Test heruntergeladen werden; eine deutsche Lokalisierung ist erst für die Version Beta 2 vorgesehen, die finale Version 2.0 wird im Frühjahr 2007 erwartet.
Bislang sind erst wenige AddOns fit für Thunderbird 2 und stehen somit für die Beta-Version nicht zur Verfügung; ferner sollte im Produktivbetrieb vorsichtig mit einem Einsatz von Beta-Versionen umgegangen werden.

14.12.2006 13:36 | 1 Comment | Posted in Software

Coherence: Windows und MacOS verschmelzen

Parallels stellt interessierten Nutzern eine neue Beta-Version ihrer Virtualisierungslösung zum Download zur Verfügung.
Version 3036 unterstützt nun erstmal die Ausführung einer virtualisierten Windows-Installation direkt von einer BootCamp-Partition; somit ist es nun möglich, ein und dasselbe Windows-System sowohl in der virtuellen Box als auch nativ zu starten und mit diesem zu arbeiten – non-corporate Versionen von Windows XP bedürfen hierbei einer erneuten Aktivierung, da sich die Hardware-Eigenschaften unterscheiden und das System somit zwecks Kontrolle nach Hause telefonieren möchte.
Weitere Neuerungen von Parallels sind die stufenlose Skalierung des Programmfensters (die Auflösung der Windows-Instanz wird entsprechend angepasst), nahtloses Drag’n'Drop zwischen MacOS und Windows, multiple VMs und verbesserte Grafikleistung im Guest-System. Die Command-AZXCV Kombinationen werden nun auf die Windows-Pendants gemappt, sodass eine nahezu native Bedienung des Gast-Betriebssystems möglich ist.

Das neue „Killer-Feature“ dürfte der sogenannte Coherence-Mode sein: Parallels blendet sich hierbei selbst aus und nur die in der Virtualisierung geöffneten Fenster werden direkt in das MacOS-Host-System eingeblendet. Während der Arbeit unter beiden Betriebssystemen verschmilzt der Übergang zwischen den beiden Softwarewelten – gestartete Windows-Applikationen sehen bis auf die andere GUI wie native MacOS-Applikationen aus.
Sobald die Version als “stable” verfügbar wird dürfte sich Paralles mit diesen Funktionen eindeutig den Spitzenplatz der Virtualisierungslösungen erobern.

03.12.2006 22:03 | 1 Comment | Posted in Macintosh, Software

Spamassassin: Tests und deren Beschreibung

Wer sich schon einmal näher mit Spamassassin beschäftigt hat wird wissen, dass dieses hilfreiche Werkzeug die durchgeleitete eMail mittels verschiedener Algorithmen bewertet und während der Ausführung der diversen Tests bei passender Konfiguration die als positiv erkannten Spamerkennungs-Treffer durch Schlagworte im Mailheader anzeigt.
Ein Beispiel:

X-Spam-Status: No, score=-1.5 required=8.8 tests=AWL,BAYES_00,
    FORGED_RCVD_HELO,HTML_90_100,HTML_IMAGE_RATIO_02,HTML_MESSAGE,
    SPF_HELO_PASS autolearn=no version=3.1.1

Die Stichwörter besitzen zwar einigermaßen sprechende Namen, manchmal wäre es aber doch hilfreich, nähere Details über den positiven Treffer zu erhalten.
Hier eine Auflistung der am häufigsten anzutreffenden Schlüsselworte mit Erklärung und Ort der Erkennung:
(weiterlesen…)

24.11.2006 22:46 | 1 Comment | Posted in Linux, Software

Ajaxified Webmail-Zugriff

Schon vor gut 1 1/2 Jahren startete das Projekt roundcube mit der Umsetzung eines Webmail-Clients, der die einfachen Zugriff über jeden Webbrowser mit dem Komfort & den Features einer Offline-eMail-Anwendung kombiniert.
Möglich macht dies der konsequente Einsatz von AJAX-Technologie, wodurch das bei älteren Vertretern (wie z.B. Horde) übliche andauernde Neuladen kompletter Seiten und den damit verzögerten Arbeitsablauf ausgleicht.
Obwohl die Versionsnummer mit 0.1-beta2 noch sehr niedrig angesiedelt ist, und sich das Team mit der Veröffentlichung neuer Meilensteine einige Zeit lässt, lohnt sich vor allem der Blick auf den aktuellen Entwicklersnapshot per SVN.
Hier finden sich zumeist wesentlich mehr implementierte Funktionen als in den mit ‘stable’ deklarierten Versionen – und trotz Dev-Status lassen sich die SVN-Versionen meist ohne Probleme einsetzen.
roundcube eignet sich für alle Server, die Zugriff über IMAP bieten und stellt dem Nutzer bisher u.a. Ordnermanipulationen, MIME-Unterstützung, Adressbuch, Drag’n'Drop, Suche, Rechtschreibprüfung etc. an.
Nach der Installation kann z.B. die Webmail-Funktion von Plesk von Horde auf roundcube „umgebogen“ werden. Der einfachste Weg besteht in einer Anpassung der Apache-Konfiguration von Plesk. Bei Debian befinden sich die Einträge in /etc/apache/conf.d/zz010_psa_httpd.conf
Dort finden sich sowohl für http- als auch für https-Zugriff auf webmail.domain.de Einträge, die auf Horde verweisen: DocumentRoot /usr/share/psa/horde, sowie die Freigaben des PHP-openBaseDir. Diese Verweise müssen einfach auf den Ordner von roundcube geändert werden (z.B. /usr/share/roundcube), und schon kann der übliche Webmail-Account von Plesk mit roundcube genutzt werden.

20.11.2006 23:58 | 5 Comments | Posted in Howto, Linux, Software

WordPress: Upload aufbohren

Die Administrationsoberfläche von WordPress bietet dem Autor die Möglichkeit, Bilder oder sonstige Dateien auf den betreibenden Server hochzuladen, um selbige anschließend in Beiträge einzubinden.
Der Datei-Upload basiert — wie WordPress insgesamt — auf PHP-Funktionen.
Die Uploadfunktion von PHP ist jedoch in gewissen Maßen beschränkt; sowohl die maximale Größe von Dateien, die über ein Skript auf den Server eingereicht werden dürfen, wie auch die maximal zulässige Ausführungszeit, die ein Skript dauern darf, ist (normalerweise) über die Konfiguration in der sog. php.ini eingeschränkt (normale Werte betragen einige Megabyte für den Upload und ca. 60-90 Sekunden für das Ausführen einer PHP-Datei). (weiterlesen…)

18.11.2006 01:30 | 13 Comments | Posted in Howto, Software

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