Going on
Was soll man schon sagen…
„Ein Dummkopf, der arbeitet, ist besser als ein Weiser, der schläft.“
Was soll man schon sagen…
„Ein Dummkopf, der arbeitet, ist besser als ein Weiser, der schläft.“
Ist der Bildschirmhintergrund mal wieder viel zu öde? Soll es neben der Arbeit ein bisschen Action auf dem Screen geben? Oder möchte man nur einmal mehr die Windows-User ein bisschen neidisch machen?
Mit einem simplen Einzeilen-Kommando im Terminal kann man den aktuell eingestellten Bildschirmschoner als quasi animierten Desktop-Hintergrund starten.
Einfach das Terminal öffnen und dort folgenden Befehl eingeben:
/System/Library/Frameworks/ScreenSaver.framework/Resources/ScreenSaverEngine.app/Contents/MacOS/ScreenSaverEngine -background &
…und schon wird es bunt und rappelig auf dem Schreibtisch.

Dank des Grafikframeworks von MacOS schluckt die Spielerei auch bei grafisch aufwendigen Savern nur wenig Prozessor-Power und stört somit den normalen Betrieb nicht merklich.
Und wenn’s genug gezapplet hat und/oder die Arbeit ungestört weitergehen soll: einfach das Terminal-Fenster schließen und der Spuk hat ein Ende.
Endlich ist man nicht mehr auf dubiose Online-Auktionen angewiesen – ab sofort auch erhältlich im Elektromarkt Ihres Vertrauens:

Ein Rentner aus Nordbayern wählte am letzten Wochenende mehr als 200mal den Polizeinotruf. In einer wirklichen Notlage befand er sich jedoch nicht: wegen offener Telefonrechnungen wurde ihm der Anschluss gesperrt — einzig die Notrufnummer konnte er noch erreichen.
Aus Langeweile wollte er einfach mit jemandem sprechen; auch auf nachhaltige Aufforderung, den Notrufmissbrauch einzustellen, telefonierte er munter weiter mit den Helfern in Grün.
Erst als Beamte bei ihm zuhause den Fernsprecher sicherstellten, hatten die „Unterredungen“ ein Ende.
Vielleicht sollte man auch die Nummer der Seelsorge von gesperrten Anschlüssen aus zugänglich machen – dort wäre der einsame Opi sicher besser aufgehoben gewesen…
Adieu – es war eine schöne Zeit!
Nach Bekanntgabe rechtlicher Schritte dürfte es nur noch eine Frage von Stunden sein, bis die digital Ausstrahlung der Programme des Österreichischen Rundfunks im Netz von Kabel BW abgeschaltet werden muß.

Vorhin wurde ja schon über die neue Version 2.5 von Skype für Macintosh berichtet. Wie dort angesprochen wurde hierbei der Video-Codec nochmals verbessert und somit die Übertragungsqualität gesteigert. Trotzdem ist die Auflösung der übertragenen Videobilder nach wie vor bescheiden und erreicht immer noch nicht viel mehr als das berühmte ‘Briefmarkenformat’. Der Gesprächspartner kann das Fenster zwar bis auf Vollbild aufzoomen, dabei kommt jedoch die niedrige Auflösung nur noch deutlicher zum Vorschein.
In Skype 2.5 lässt sich nun jedoch, wie auch schon bei der Windows-Version, mit einem kleinen Eingriff in die Skype-Config-Datei die von der Kamera zu lieferne Auflösung „hochschrauben“ — und somit sind ruckelfreie Übertragungen mit bis zu 640×480 Pixel möglich.
Während unter Windows die Sache ein ziemliches Gefrickel mit dem Videotreiber darstellt, klappt es unter MacOS und iSight-Kamera mit zwei kleinen Textzeilen.
Man findet in seinem Homeverzeichnis unter Library/Application Support/Skype/<skypename>/ die Datei config.xml. Diese einfach mit einem normalen Texteditor öffnen (sinnvollerweise während Skype nicht läuft) und dort nach dem Eintrag <Video> suchen (dieser XML-Block sollte schon existieren, wenn Skype einmal seine Video-Funktion konfiguriert hatte.
Innerhalb dieses Blockes nun einfach folgende beiden Zeilen zufügen:
<CaptureWidth>640</CaptureWidth>
<CaptureHeight>480</CaptureHeight>
Damit sollte die Sache ungefähr so aussehen (evtl. sind noch ein paar zusätzliche Einstellungs-Tags dabei):
<Video>
<CaptureWidth>640</CaptureWidth>
<CaptureHeight>480</CaptureHeight>
<Device>Built-in iSight</Device>
</Video>
Voilà – ab sofort ist die Video-Auflösung in Skype doppelt so hoch
Es sollte jedoch auch erwähnt werden, dass dadurch der Resourcenhunger von Skype ansteigt. Die Empfehlung geht von einem CoreDuo-Prozessor und einer Upload-Leistung von mindestens 128 kbit/s (besser mehr) aus.